Familie, Soziales & Religion

Familie:

Der Schutz der Familie ist genauso wichtig wie deren Unterstützung und Förderung. Mütter sollten unterstützt werden, wenn sie ihre Kinder die ersten drei Jahre Zuhause erziehen. Familien müssen zudem steuerlich besser gestellt werden als kinderlose Lebensgemeinschaften.

Kindergärten (4-6 Jahre) sollen weiter ausgebaut werden. In Schulen soll es kostenlos gesundes und warmes Mittagessen und einen Schulhort geben. Das ist für alleinerziehende, berufstätige eine Entlastung. Die Einschulung erfolgt bundeseinheitlich mit 6 Jahren.

Wir wissen, dass das Fundament der Gesellschaft Ehe und Familien sind. Die IDP weiß, dass es andere Lebensbeziehungen und Formen gibt und erkennt diese an. Aber die Ehe ist das Leitbild, die Gemeinschaft von Mann und Frau.


Sozialpolitik:

Die Sozialpolitik ist neu auszurichten und muss sich den Veränderungen anpassen. So sollen in allen Teilen des Landes gleiche Regeln gelten (Ost-West Regelungen (Rentenbeiträge)).

Die Integrationspolitik soll stärker gefördert werden. Statt der früheren Wehrpflicht soll es ein Pflichtjahr im sozialen Bereich geben. Die stärkt den sozialen Charakter und gibt Grundkenntnisse in sozialer Arbeit, Pflege und humanitären Diensten.


Religion:

Der Islam muss richtig vermittelt werden. So sollen auch Imame eine Art „Prüfung mit anschließendem Diplom“ ablegen. Aufgrund ihrer hohen Stellung in Religion und Gesellschaft ist die Ausbildung der Imame wichtig. In der Freitagspredigt (Hutba) muss ebenfalls eine deutsche Ausfertigung bereit liegen, wenn sie nicht zweisprachig geführt werden kann. Dies kann in Schriftform, Audioversion oder durch Dolmetscher geschehen.

Moscheen bzw. der Islam als Ganzes soll auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt werden. Damit könne man auch hauptberufliche Imame finanzieren und ausbilden. Nach islamischer Vorstellung bestattet man einen verstorbenen Muslim nicht im Sarg, sondern in Leinentücher gewickelt.

Die Stellungnahmen islamischer Gelehrter zur Frage lassen die Verwendung eines Sarges nur ausnahmsweise zu. Noch schwieriger gestaltet sich die Lösung des Problems der Ruhefristen von Grabstätten. Während Muslime in der Regel von einer unbefristeten Grabruhe ausgehen, sind die Ruhezeiten in Deutschland grundsätzlich begrenzt.

Nach Ablauf der Ruhefrist kann eine Grabstätte eingeebnet und wiederbelegt werden. Die IDP möchte die Sargpflicht bundeseinheitlich abschaffen und spricht sich für eine beantragbare unbegrenzte Ruhefrist aus, ähnlich der unbefristeten Grabruhe bei jüdischen Gräbern.