Bildung & Forschung & Entwicklung

Bildung:

Das Schulsystem soll überwiegend bundeseinheitlich geregelt werden. Länder behalten jedoch weiterhin einen gewissen Handlungsspielraum.

In der Gesamtschule kann die mittlere Reife erworben werden. Es soll auch bessere, aber qualitativ weiterhin unveränderte, Zugangsmöglichkeiten zu höheren Abschlüssen geben. Alternativ ist das Schulsystem der ehem. DDR zu überdenken, das in Teilen sogar von anderen europäischen Staaten genutzt wird. Frühe Sexualisierung und schamverletzende Sexualerziehung in Kindergärten und Schulen lehnen wir ab. Das Studium im theologischen Bereich (jüd./chr./isl.) benötigt kein Abitur, unterliegt aber einer Eingangsprüfung.

Wir möchten Studierende bei den Studiengebühren finanziell unterstützen und ziehen es in Betracht, die Einkommensgrenze der Eltern für BaföG zu erhöhen.

Der Lehrermangel ist bereits bemerkbar und wird in den kommenden Jahren akuter werden, daher ist es uns wichtig den Beruf attraktiver zu machen und Quereinsteiger zu fördern. Weitere Modelle sind in Bearbeitung. Des Weiteren ist es von großer Wichtigkeit, Lehrer bereits im Studium besser auf die sozialpädagogischen Herausforderungen vorzubereiten, deswegen sind wir der Meinung, dass Studieninhalte geändert sowie das Lehramtsstudium dual ausgelegt werden sollte.


Forschung:

Die Forschung soll weiter gefördert werden. Hier ist aber die Forschung, die positiv für Mensch und Umwelt sind, vorrangig zu fördern.

Doch selbst das beste Forschungsförderprogramm erreicht nur einen kleinen Teil der Unternehmen. Vor allem kleine und mittelgroße Firmen tun sich mit der Bürokratie und Antragstellung schwer. Die sollte der Staat ihnen ersparen, indem er Forschung in Zukunft mit Steuervergünstigungen erleichtert. Im Ausland funktioniert dies bereits. In Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden lässt sich die Wirkung klar nachweisen – der Staat entlastet dort kleine und mittlere Unternehmen, die Forschung betreiben, durch Steuergutschriften. Fast alle OECD-Staaten bieten solche Anreize, Deutschland bisher nicht.


Entwicklung:

Zur Entwicklungspolitik gehören auch der Austausch von Technologien. Um dem Klimaschutz auf globaler Ebene voranzutreiben, sollen Umwelttechnologien international verbreitet werden. Solarstrom aus der Sahararegion oder Windenergie aus den Küstenregionen können Europa mit Strom versorgen. Dabei ist ein fairer Technologiehandel Voraussetzung.

Bildung spielt in der Entwicklungspolitik eine wichtige Rolle in der Armutsbekämpfung. Damit ist nicht nur die schulische Bildung gemeint, sondern auch die allgemeine, entwicklungsfördernde Bildung. Negativfolgen der Bildung, wie die Abwanderung in andere Länder, sollen mit Förderprogrammen entgegengewirkt werden.